Bosch blick optimistisch in die Zukunft: Schwarze Zahlen prognostiziert

Die Finanzkrise hat die Automobilindustrie schwer getroffen – doch nun stehen die Zeichen wieder auf Erholung. Dies bekommt auch der weltweit größte Automobilzulieferer, die Robert Bosch GmbH, zu spüren – das Unternehmen prognostiziert für die Zukunft wieder schwarze Zahlen.

Verlustvortrag 2009 soll ausgeglichen werden

Wie Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung des Stuttgarter Traditionsbetriebes, bekanntgab, soll das Jahr 2010 das „Jahr des Aufholens“ für Bosch sein. Die jüngst veröffentlichte Bilanz zeigt, dass der Umsatz des Konzerns im Jahr 2009 um rund 15 Prozent eingebrochen war. Der Verlust betrug insgesamt 1,2 Mrd. Euro vor Steuern.  Der Umsatzeinbruch soll nun wieder ausgeglichen werden – dafür sorgt die Erholung an den Fahrzeugmärkten, wobei laut Fehrenbach vor allem die positive Entwicklung auf den Automärkten in China und Indien für Aufschwung sorge.

Rosige Zukunftsaussichten – acht Prozent Umsatzsteigerung pro Jahr erwartet

Schon im ersten Quartal 2010 konnte Bosch eine Umsatzsteigerung von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum erreichen. Für das Gesamtjahr rechnet der Stuttgarter Familienbetrieb mit einem Umsatzanstieg von über 10 Prozent – auf rund 42 Mrd. Euro. Die schwarzen Zahlen rücken näher für Bosch – wenngleich auch der Abstand zur Zielrendite von sieben bis acht Prozent noch immer im Raum steht. Für die Zukunft sieht Fehrenbach positiv: 2011 soll nach eigenen Angaben bereits das Vorkrisenniveau von 2007 wieder erreicht werden. Damals hatten die Schwaben einen Gewinn von 2,8 Mrd. Euro erwirtschaftet, und einen Umsatz von 46,3 Mrd. Euro erzielt. Für die künftigen Jahre erwartet man bei Bosch einen Umsatzanstieg von rund acht Prozent pro Jahr.

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