Der Forex Handel – Devisenhandel so funktioniert es

DevisenhandelFür die meisten Menschen wird ein Umtausch von Devisen notwendig, wenn sie in ein anderes Land reisen und dort Waren oder Dienstleistungen in einer anderen Währung bezahlen müssen. Wer schon einmal im Ausland Geld gewechselt hat, macht die Erfahrung, dass der Wechselkurs erheblichen Einfluss auf die zur Verfügung stehende Liquidität in Landeswährung hat. Diese Wechselkurse sind nun nicht nur täglich, sondern auch je nach Anbieter unterschiedlich. Der Forex- oder auch Devisenhandel bedeutet nun, diese Wechselkursunterschiede zu nutzen und durch Währungsgeschäfte möglichst hohen Profit zu erwirtschaften.

Dafür ist es nicht notwendig, die jeweiligen Währungen physisch zu erwerben, sondern es genügt, diese über ein elektronisches Handelssystem zu erwerben bzw. zu verkaufen. Dabei kann jeder mitmachen, diese Art zu handeln ist keineswegs nur Banken oder Devisenhändlern vorbehalten – vorausgesetzt, der Anleger eröffnet ein sog. Forex-Trading-Konto bei einem entsprechenden Anbieter. Dabei sollte beachtet werden, dass der Handel mit Devisen nicht nur große Gewinnchancen bietet, sondern bei schlechter Entwicklung von Wechselkursen auch Verluste generieren kann.

Einführung in den Devisenhandel

Nach der Eröffnung eines Forex-Trading-Kontos bei einem Broker seiner Wahl kann der Anleger mit sog. Währungspaaren handeln – das bedeutet, dass bei einer Transaktion eine Währung (z. B. Euro) verkauft wird, während gleichzeitig eine andere Währung (z. B. Dollar) gekauft wird. Dabei ist das Wechselkursverhältnis entscheidend für die genauen Beträge. Die gekaufte Währung wird später wieder in einer weiteren Transaktion verkauft. Am Ende steht – im Idealfall – ein Gewinn in der Ausgangswährung des Traders. Der Handel geschieht dabei über eine Web-basierte Applikation oder aber über eine downloadbare Software, abhängig vom jeweiligen Anbieter. Eine optimale Einführung in den Devisenhandel werden über verschiedenen Schulungen und Internetportale gegeben.

Mit Hebeln handeln

Beim Forex-Trading ist es üblich, dass mit Hebeln gearbeitet wird – das heißt, für z. B. 10.000 Euro Einsatz werden bei einem Hebel von 10 nur 1.000 Euro, bei einem Hebel von 100 nur 100 Euro real vom Trader-konto eingezogen. Je nach Hebelgröße kann so bereits mit kleinem Einsatz eine hohe Transaktionsgröße bewegt werden, was beim Handel mit Devisen auch üblich ist. Dies ist dadurch bedingt, dass die Wechselkursschwankungen nur wenige Zehntel oder Hundertstel (sog. „Pips“) betragen und deshalb nur mit relativ hohen Einsätzen nach Gebühren überhaupt noch ein Gewinn erzielt werden kann. Bei den meisten Anbietern stehen für Neueinsteiger kostenlose Demo-Konten bereit – eine gute Möglichkeit, diesen komplexen und schnellen Handel ohne Risiko kennenzulernen.

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