Warum geschlossene Fonds zur Risikostreuung beitragen

geschlossene Fonds Wer Kapital anlegt ist darauf bedacht, möglichst viel Rendite bei möglichst kleinem Risiko zu erwirtschaften. Wer zu 100% sicher anlegen möchte, erzielt jedoch meist nur minimale Renditen. Es kommt also darauf an, den richtigen Mix für das eigene Portfolio zu finden. Abhängig vom zur Verfügung stehenden Kapital und der eigenen Risikobereitschaft kann eine Risikostreuung mit unterschiedlichen Mitteln erfolgen. Eines davon stellen geschlossene Fonds dar. Diese sind faktisch unternehmerische Beteiligungen an bestimmten Projekten und sind daher weitestgehend losgelöst von den Entwicklungen an den internationalen Börsenmärkten. Diese Unabhängigkeit ist ideal für einen Risikomix, jedoch birgt sie auch Gefahren: Entwickelt sich das Projekt nicht wie gewünscht, können Verluste entstehen. Auch ist eine gewisse Kapitaldecke Voraussetzung für eine solche Investition.

Die detaillierte Informationsbeschaffung steht also vor dem Erwerb von Anteilen, damit der Anleger das einzugehende Risiko richtig einschätzen kann. Geschlossene Fonds dienen darüber hinaus zur steuerlichen Optimierung und generieren regelmäßige Ausschüttungen, mit denen der Anleger planen kann. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass eine Anlage in geschlossene Fonds immer eine langfristige Kapitalanlage ist. Es sollte also nur Kapital investiert werden, was in der nächsten Zeit sicher nicht benötigt wird. Wer geschlossene Fonds als Depotbeimischung geschickt einsetzt, kann so eine langfristige, stabile, börsenunabhängige und risikoderivative zusätzliche Kapitalanlage sein Eigen nennen. Die Laufzeiten sind jedoch nur für Anleger mit langem Anlagehorizont geeignet: Man sollte mindestens 10, besser 15 bis 20 Jahre für das Investment in einen geschlossenen Fonds veranschlagen. Das Kapital wird dabei nicht direkt zurückgezahlt, sondern fließt nach einigen Jahren über die Ausschüttungen inklusive Rendite wieder an den Investor retour.

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