Geschlossene Solarfonds: Investition in Nachhaltigkeit

(Berlin, 20.03.2012) Geschlossene Solarfonds stellen unternehmerische Beteiligungen an Photovoltaikprojekten dar, die primär über die festgelegte Einspeisevergütung für Solarstrom Erträge erwirtschaften. Die Beteiligung für private Investoren ist generell sehr attraktiv, da neben der diversifizierenden Risikoverteilungswirkung in einem Gesamtportfolio in der Regel auch eine überdurchschnittlich sichere und vergleichsweise moderate Rendite (etwa 4 bis 8 Prozent p.a.) auf der Vorteilseite stehen. Die Laufzeiten sind dabei überschaubar von 4 bis über 10 Jahre gestaffelt – grundsätzlich ist die Einspeisevergütung als wichtige Ertragskomponente gesetzlich auf 20 Jahre festgelegt. Allerdings gibt es einige Punkte zu beachten, denn natürlich müssen – wie bei jedem Kapitalinvestment – verschiedene Argumente gegeneinander abgewogen werden. Steuerlich gelten die erzielten Einnahmen als Einkünfte aus Gewerbebetrieb und müssen entsprechend mit der Einkommensteuererklärung versteuert werden.

Das Umfeld für Solarstrom eröffnet Chancen, birgt aber auch Risiken

Strom aus Photovoltaikanlagen kann und wird in der nächsten Zukunft problemlos in das vorhandene Stromnetz eingespeist werden – gegen staatlich fixierte Vergütungen. Dies ist in sehr vielen Ländern – insbesondere in Europa – gesetzlich geregelt. Durch Standortanalysen sowie eine genaue technische Spezifikation der verwendeten Anlagen kann somit sehr genau kalkuliert werden, welche Erträge sich mit der jeweiligen, projektierten Anlage erzielen lassen. Diese vergleichsweise sehr genaue Renditevorhersage ist im Bereich der geschlossenen Fonds eher selten. Doch es gibt zwei besonders zu beachtende Haken: Der eine hängt wiederum mit der Technik zusammen. Zunächst einmal wird für die Solarzellen das teure und nicht immer einfach zu beschaffende Silizium benötigt – hier gab es in der Vergangenheit immer mal wieder Probleme mit der rechtzeitigen Beschaffung und dem damit zusammenhängenden Fertigstellungstermin. Auch können technische Defekte auftreten, die vorher so nicht vorhersehbar waren – derlei Einflüsse schlagen sich direkt auf die zu erwartende Rendite nieder, denn solange nicht oder nicht wie geplant eingespeist werden kann, fließen auch keine entsprechenden Vergütungen. Der zweite Haken ist der Faktor Standort: Je nach Standort können Einflüsse wie Wetterkatastrophen oder unvorhersehbare Schattenmonate, aber natürlich auch politische Wirren für eine Störung im geplanten Betriebsablauf der Anlage sorgen. Treten Probleme auf und sind diese nicht oder nicht ausreichend versichert, kann aus der Kapitalanlage ein Misserfolg werden.

Der Vergleich von Solarfonds

Grundsätzlich sollte vor der Zeichnung von Solarfondsanteilen eine sehr detaillierte Information über das unterstützte Projekt seitens des Anlegers erfolgen. Hier sind insbesondere Standort, technische Ausstattung, geplantes Output bzw. Qualitätsfaktor und Versicherungsbackground wichtig. Einen guten Anhaltspunkt gibt auch immer die Fremdkapitalquote bzw. das Volumen der bisher platzierten Anteile: Vertrauen möglichst viele Geldgeber der Fondsgesellschaft, ist dies schon mal ein gutes Zeichen! Auf dem Markt existiert eine Vielzahl von Angeboten mit geschlossenen Fonds. Die verschiedenen Arten gegeneinander und auch Solarfonds untereinander zu vergleichen, setzt dabei ein hohes Maß an Fachwissen voraus und eine dedizierte Vorstellung darüber, wie das eigene Anlageportfolio mittels der Beimischung von geschlossenen Fonds optimiert werden kann. Gerade Anleger ohne entsprechendes Hintergrundwissen sollten daher professionelle Hilfe beanspruchen, z.B. im Internet unter www. investmentfonds24.eu.

Fazit

Geschlossene Solarfonds können unter risikodiversifizierenden und ggf. unter steueroptimierenden Gesichtspunkten das eigene Anlageportfolio optimieren. Die unternehmerische Beteiligung an der nachhaltigen Stromerzeugung birgt dabei entsprechende Chancen und Risiken, die vor einer Anteilszeichnung am besten mit professioneller Hilfe analysiert werden sollten. In jedem Fall sollte klar sein, dass das benötigte Kapital für die Laufzeit des Fonds zur freien Verfügung steht und sicher nicht benötigt wird, da eine Anteilsveräußerung während der Laufzeit nicht oder nur mit größeren Verlusten möglich ist. Beim Vergleich von Solarfonds ist auf bestimmte Eckdaten zu achten, die einen besonderen Einfluss auf die Rendite haben – grundsätzlich stellen Solarfonds eine vergleichsweise realistisch kalkulierbare Anlageform dar.

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