Gewerbliche Immobilienfinanzierung – unterschiedliche Risikostrukturen erfordern Know-how und professionelle Partner

(Berlin, 04.02.2011) Die gewerbliche Immobilienfinanzierung basiert auf einer Vielzahl von Variationsmöglichkeiten. Ob als Kapitalanlage oder nutzbares Betriebsvermögen – aller Erwerb von gewerblichen Immobilien hat immer auch das Ziel, zum Gewinn beizutragen oder selbst Gewinn abzuwerfen. Dabei ist oft von entscheidender Bedeutung, wie und mit welchem Partner das Objekt finanziert wird: Die falsche Finanzierung kann fatale Folgen für den Bauherr oder den Investor haben – sogar bis zur Insolvenz.

Grundsätzliche Unterteilung von gewerblichen Immobilienfinanzierungen

Die durch das Objekt und dessen Erwerbszweck beeinflusste Risikostruktur bedingt die Finanzierungsform und auch den Kreditgeber. Nicht für alle Nutzungsarten und Objekte stehen alle Kreditgeber und Finanzierungsvarianten zur Verfügung. Zunächst einmal muss nach dem Zweck des Objekterwerbs differenziert werden: Soll die Immobilie gewerblich genutzt werden (z.B. als Bürogebäude oder als Einkaufscenter) oder dient die Immobilie eher Wohnzwecken (z.B. bei Kapitalanlagen durch eine Wohnungsbaugesellschaft)? Natürlich gibt es auch Mischformen, die dann ganz besonderer Betrachtung hinsichtlich der Gewichtung und der damit verbundenen Finanzierung bedürfen. Welche Nutzungsart auch immer: Der Investor möchte natürlich langfristig einen finanziellen Vorteil aus dem Erwerb oder dem Neubau ziehen.

Je individueller die benötigte Finanzierung, umso besser die Chance auf gute Gewinne

Egal, ob es sich um ein reines Kapitalinvestment mit Renditeerwartung (z.B. durch Mieteinnahmen) oder eine wirtschaftliche Nutzungsoptimierung (z.B. ein neues Bürogebäude) handelt: Wichtig ist, dass die Finanzierung möglichst ideal zu den wirtschaftlichen Verhältnissen und dem finanziellen Spielraum des Kreditnehmers passt. Hier ist – wie bei privaten Immobilienfinanzierungen auch – immer ein möglichst hoher Anteil Eigenkapital von Vorteil. Dieses kann direkt mit eingebracht werden oder dient der Liquiditätserhaltung bei der folgenden Erfüllung des Tilgungsplanes. Die Immobilie als Kapitalanlage ist berechtigterweise noch immer ein Renner unter den Anlagemöglichkeiten. Doch wie bei jeder anderen Form der Geldanlage auch, ergeben sich Risiken, die es abzuwägen gilt. Ganz ähnlich verhält sich dies bei einem rein gewerblich geplanten Verwendungszweck für die Immobilie, wobei die Risiken zwischen den einzelnen Arten natürlich etwas unterschiedlich gelagert sind.

Wer finanziert was?

Die gewerbliche Wohnimmobilienfinanzierung gilt durch die meist breite Streuung auf viele Mieter als relativ sichere Kapitalanlage, die zudem weitgehend inflationsunabhängig ist. Diese wird in der Regel von Wohnungsbaugenossenschaften oder vergleichbaren Einrichtungen über Kreditinstitute, Hypobanken oder auch Versicherungsgesellschaften finanziert. Gewerblich genutzte Immobilien dagegen werden meist durch Spezialanbieter finanziert, dies können beispielsweise extra gegründete Kapitalanlagegesellschaften sein oder auch Immobilienfonds, Leasinggesellschaften oder spezialisierte Banken. Natürlich gibt es auch den Firmeninhaber, der z.B. ein neues Lagerhaus für sein Ladengeschäft finanzieren möchte, doch ist diese Finanzierung volumenmäßig im Verhältnis zu der Finanzierung als Direktinvestment eher gering. Für jede Finanzierungsart einer gewerblich nutzbaren Immobilie empfiehlt sich immer die Aneignung von erweitertem Know-how im Zusammenspiel mit einem vertrauenswürdigen Finanzierungspartner. Die Bewertungskriterien, mögliche Projektbeurteilungen und die optimale Einbindung der individuellen Situation unterliegen einem äußerst komplexen Verfahren, welches ohne das entsprechende Vorwissen nicht realisiert werden kann. Nicht unerwähnt sollen hier die Immobilienfinanzierungen für öffentliche Projekte (z.B. Schulen, Schwimmbäder usw.) bleiben, die noch einmal anderen Kriterien unterliegen und meist durch die öffentliche Hand oder auch mittels privaten Geldgebern (sog. Public Private Partnerships) finanziert werden.

Fazit

Für die renditestarke und weitgehend inflationssichere Kapitalanlage oder zur Erweiterung des wirtschaftlichen Spielraumes eines Unternehmens müssen oft gewerbliche Immobilienfinanzierungen in Anspruch genommen werden. Dabei sind nicht nur die Konditionen des Darlehensgebers zu beurteilen, sondern auch das wirtschaftliche Umfeld und die individuelle Situation des Objektes und seines Erwerbers. Die notwendige Portion Basiswissen kann man sich bei entsprechenden Immobilienportalen (wie z.B. Immokredit24.com) im Internet aneignen und mit dem professionellen Finanzierungspartner Schritt für Schritt sinnvoll realisieren.

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