Goldpreis-Entwicklung: In zehn Jahren doppelt so hoch wie heute?

Bei Handelsschluss am Mittwoch, den 24. Februar, lag der Preis für die Feinunze Gold bei 1.096,80 Dollar. Damit verzeichnet der Goldkurs ein leichtes Minus – längerfristig betrachtet könnte Gold jedoch alle anderen Investments in Bezug auf die Rendite in den Schatten stellen.

An die positive Entwicklung des Goldkurses glauben zahlreiche Analysten – insbesondere auch der Rohstoff-Experte und Investor Jim Rogers. Er glaubt sogar daran, dass die Feinunze Gold bis in zehn Jahren rund 2.000 Dollar kosten wird.

In Anbetracht des derzeitigen Goldkurses ist bei diesen Aussichten noch genügend Luft nach oben. Glaubt man der Prognose von Rogers, so würde die Feinunze Gold bin ins Jahr 2020 rund 900 US-Dollar im Wert gestiegen sein – eine Rendite, die wohl mit keiner anderen seriösen Kapitalanlage innerhalb dieser Zeit zu erzielen ist.

Experten sind von positiver Entwicklung überzeugt

Kritikern nimmt Rogers zielsicher den Wind aus den Segeln und belegt das Argument, der Goldpreis sei künstlich in die Höhe getrieben worden, mit der Aussage, dass der Goldpreis in den vergangenen Monaten auch künstlich auf niedrigem Niveau gehalten werde – und zwar durch groß angelegte Maßnahmen wie dem Verkauf von Goldreserven.

Mittlerweile jedoch will sich im offiziellen Sektor niemand von seinen Goldreserven trennen – immer häufiger sehen Zentralbanken den Rohstoff als Reservewährung und Versicherung an, und sehen deshalb von einer Veräußerung ihrer Anlagen ab.

Gold auch für private Anleger rentabel

Gold bleibt auch für private Anleger angesichts der prognostizierten, positiven Entwicklung attraktiv. Statt physischem Gold dominiert mittlerweile der Handel mit Goldzertifikaten, Goldfonds, Gold-ETFs oder auch Xetra-Gold. Der Rohstoff gilt als besonders krisenfest und inflationssicher.

» Weitere Informationen: siehe Investmentfonds Punkt 9. Physische Edelmetalle

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