Nachgefragt: Warum geht EZTRADER eine Partnerschaft mit AS Monaco ein?

Zugegeben, binäre Optionen werden in der letzten Zeit als neue Finanzmarktprodukte für den privaten Händler stark beworben. Broker für binäre Optionen sprießen wie Pilze aus dem Boden und nicht selten entdeckt man hier und da im Netz Ratgeber zum Handel mit den neuartigen Produkten.

Nicht zu vergleichen sind binäre Optionen allerdings mit den klassischen Optionen, die ja bekanntlich als standardisierte Börsenprodukte gelten. Das legt auch der Kurzbericht von www.n-tv.de nahe. Und genau hier liegt die beworbene Vorteilhaftigkeit von binären Optionen. Sie sind einfach in ihrer Struktur und bekommen dadurch auch einen gewissen Charakter von Wetten.

Denn eine binäre Option zeichnet sich laut den Finanzexperten von www.binaere-option.com dadurch aus, dass man bei seiner Entscheidung nur zwei Möglichkeiten hat, Kurse rauf oder runter. Zunächst klingt das nichts sehr überzeugend, denn Kurse können nun mal entweder rauf oder runter gehen. Somit ist das in erster Linie noch kein Vorteil zu anderen Produkten.

Der Vorteil liegt in der Struktur verborgen. Hat man sich erst auf eine Möglichkeit festgelegt und einen Betrag investiert, so gilt es als getane Arbeit. Der Unterschied zu normalen Börsenprodukten besteht also darin, dass man keine weiteren Entscheidungen mehr treffen muss, denn eine binäre Option hat eine feste Laufzeit und eine feste Rendite, während man sich bei anderen Produkten nicht nur um diese Faktoren kümmern, sondern sich auch beispielsweise mit Transaktions- oder Haltekosten beschäftigen muss. Das weist durchaus eine Ähnlichkeit zu Sportwetten auf.

EZTrader, der Broker für binäre Optionen, ist kürzlich eine Partnerschaft mit dem Fussballclub AS Monaco eingegangen, wie www.businesswire.com berichtet. Der Broker 24Option hat bereits mehrere solcher Kooperationen hinter sich, unter anderem mit Boris Becker oder dem Fussballclub Juventus Turin.

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Bild: www.eztrader.com

 

Auch andere Broker können auf Partnerschaften mit Sportvereinen zurückblicken. Es ist daher nicht wirklich neu, dass eine Online Handelsplattform eine Kooperation mit einem Sportclub eingeht, jedoch eher ungewöhnlich, oder doch nicht? Finanzreporter.eu hat einen Experten von binaere-option.com zu dieser Kooperation befragt.

Interview mit binaere-option.com

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Bildquelle: Fotolia: #80155015 | Urheber: highwaystarz – Female Journalist With Microphone Interviewing Businessman

Finanzreporter.eu: Zuerst 24Option und nun auch EZTrader. Was hat es mit den Sportclubs und deren Kooperationen mit den Brokern an sich?

Binaere-option.com: Naja zunächst einmal ist es so, dass solche Kooperationen natürlich der Eigenwerbung dienen sollen. Man tritt also als Sponsor des Clubs auf. Wie die einzelnen Verträge untereinander geregelt sind, ist dann individuell zu entscheiden. Nicht selten übernehmen die Sponsoren die Finanzierung von bestimmten Anteilen des Clubs. Als Gegenleistung erhalten diese Rechte an der Benutzung von Werbeflächen, das können zum einen Trikots aber auch Digital-Leinwände sein. Im Falle von EZTrader sollen die Werberechte für alle Heimspiele im Stade Louis II erworben worden sein.

Finanzreporter.eu: Was erhofft sich EZTrader davon?

Binaere-option.com: Wie gesagt, durch die Eigenwerbung erhofft man sich in der Regel das Erreichen einer breiteren Zielgruppe. Es ist eben das klassische Sponsoring, wie man das auch aus der Online-Wett-Branche kennt. Da binäre Optionen so konstruiert sind, dass sie mit Online-Wetten vergleichbar sind, eignet sich die Zielgruppe der Sportwettenbegeisterten auch sehr gut für den Handel von binären Optionen. Darüber hinaus bieten Sponsoren Ihren Kunden nicht selten exklusive Vorteile. EZTrader bietet seinen Kunden beispielsweise Giveaways in Form von regulären Tickets und VIP Packages.

eztrader und as-monaco

Bild: www.eztraderfc.com

 

Finanzreporter.eu: Ist der Handel von binären Optionen wirklich mit Sportwetten vergleichbar?

Binaere-option.com: In gewisser Weise schon. Jedoch ist auch klar, dass Sportwetten sicherlich auf ein breiteres Publikum treffen als binäre Optionen. Binäre Optionen dagegen sollen lediglich eine Alternative zu Sportwetten bieten. Wie man sieht funktioniert das gar nicht mal so schlecht. Es ist übrigens nicht das erste Sponsoring von EZTrader. Der Broker hat parallel zu AS Monaco auch kleinere Kooperationen am Laufen, wie etwa mit den Vereinen VfL Wolfsburg oder AIK Fotboll aus Schweden.

Finanzreporter.eu: Wir bedanken uns bei den Experten von binaere-option.com für das Interview.

Binaere-option.com: Gern geschehen

Fazit- Kooperationen mit Sportvereinen dienen der Eigenwerbung

Broker Kooperation mit
EZTrader AS Monaco
24Option Juventus Turin
Option888 FC Bologna
Bank de Binary FC Liverpool

Es ist in der Tat so, dass eine Kooperation zwischen einem Sportverein und einer Online-Handelsplattform keine Neuheit in dem Sinne ist. Relativ neu ist das Produkt binäre Option und die Anbieter dafür scheinen nun den gleichen marketingtechnischen Weg einzuschlagen wie es auch andere renommierte Broker, etwa aus dem Bereich Forex, getan haben.

So konnte beispielsweise der FX Anbieter Alpari, der jüngst aufgrund des Schweizer Franken Schocks Konkurs anmelden musste, wie www.sueddeutsche.de berichtete, eine Zeit lang Werbung auf den Trikots von West Ham United betreiben. Der Anbieter FX Pro schaffte es ebenfalls in die erste Liga und zwar beim FC Fulham.

 

Was die binären Optionen Broker angeht, so hat beispielsweise der Broker 24Option eine Kooperation mit Juventus Turin am Laufen, der Broker Option888 kooperiert mit dem FC Bologna, während der Broker Banc de Binary setzt auf FC Liverpool.

Wie es aussieht mischen nun die binäre Optionen Broker stark im Sponsoring Geschäft mit und gehen weitestgehend mit dem Trend. Da die binäre Option im Gegensatz zum FX-Handel viel einfacher strukturiert ist, erhofft man sich auf diesem Wege eine stärkere Expansion.

 

Quellen:

http://www.binaere-option.com/

http://www.asmonaco.com/en/article/as-monaco-signs-partnership-with-eztrader-68927.html

http://www.businesswire.com/news/home/20150922006381/de/

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/nach-freigabe-des-franken-deutsche-bank-soll-millionen-euro-verloren-haben-1.2308963

http://www.n-tv.de/ticker/Geld/Binaere-Optionen-oder-CFDs-Boersentrends-mit-Risiken-article11399616.html

Bildquellen:

  • eztrader.com
  • Fotolia: #80155015 | Urheber: highwaystarz – Female Journalist With Microphone Interviewing Businessman
  • eztraderfc.com
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