So schützen sich Bauherren vor der Zinswende

Kommt sie oder kommt sie nicht? Experten erwarten noch in diesem Jahr eine Zinswende, die sich auch auf die Baufinanzierung auswirken wird. Wer jetzt noch ein Darlehen aufnehmen will, sollte entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen.

Architectural drawings of a house with compass and calculator

Zinswende noch in diesem Jahr?

Experten beobachten seit einigen Wochen steigende Zinsen für Baudarlehen. Zwischen April und Mai sind die Bauzinsen beispielsweise bei 10-jähriger Zinsbindung um ein halbes Prozent gestiegen. Dahinter steckt ein fallender Kurs für langfristige Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland, der zu einer höheren Rendite für Käufer führt. Dies beeinflusst wiederum die Zinsen für Pfandbriefe, mit denen Immobilienbanken Hypothekendarlehen refinanzieren. Wie es mit den deutschen Staatsanleihen weitergeht, ist zwar zum jetzigen Zeitpunkt unklar, doch die meisten Finanzexperten sind sich darin einig, dass die Zinswende vor der Tür steht. Die derzeit goldenen Zeiten für Bauherren könnten sich also dem Ende zuneigen.

Annuitätendarlehen statt Tilgungsdarlehen wählen

Wer zum jetzigen Zeitpunkt noch über ein Darlehen zur Baufinanzierung nachdenkt, sollte eher auf ein sogenanntes Annuitätendarlehen setzen, das von zahlreichen Banken und Onlineinstituten wie Smava angeboten wird. Im Gegensatz zum Tilgungsdarlehen bleibt die monatliche Belastung konstant gleich. Die Zinsen, die beim Abschluss dieses Darlehens gültig waren, bleiben während der gesamten Laufzeit gültig. Wer also nun noch ein Darlehen zu einem günstigen Zinssatz abschließt, kann sich entspannt zurück lehnen und der Zinswende getrost entgegen sehen. Das Annuitätendarlehen ist die Deutschland ohnehin am weitesten verbreitete Form der Finanzierung für ein Eigenheim, doch kaum jemand ist mit den Fachbegriffen vertraut. Annuitätendarlehen können auch für kleinere Kredite verwendet werden und sind bei der Umschuldung sehr beliebt, da Kreditnehmer so Monat für Monat mit festen Beträgen zur Abzahlung Ihrer Schulden rechnen können.

Warum sich der Hauskauf immer lohnt

Angesichts explodierender Quadratmeterpreise in beliebten Regionen, fragt sich so mancher Interessent, ob sich die Investition in „Betongold“ überhaupt noch lohnt. Darauf gibt eine neue Studie der Postbank eine eindeutige Antwort: In rund der Hälfte der 402 untersuchten Regionen ist auch weiterhin mit einer Wertsteigerung zu rechnen. Angeführt wird die Liste der der lohnenswertesten Investitionen von Hamburg und München.

Bild: © istock.com/ johannes86

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