Wie kann der passende Investmentfonds gefunden werden?

Wer sich für die Kapitalanlage in Investmentfonds entschieden hat, hat die Wahl zwischen mittlerweile fast ca. 10.000 verschiedenen Fonds. Es kommt nun darauf an, den für die eigene Anlagestrategie passenden Fonds zu finden bzw. die richtige Auswahl der verschiedenen offenen Fonds für das eigene Depot zu generieren. Hierzu sollte sich der Anleger zunächst die Frage stellen, in welche Anlagen er primär investieren möchte, also z.B. Aktien, Renten, Optionen, Immobilien, Rohstoffe oder Geldmarkt etc. Daneben sollte er seine eigene Risikobereitschaft einschätzen, d.h. ist er bereit, für eine ggf. bessere Rendite auch Kapitalrisiken einzugehen? Für so gut wie jeden Anlagewunsch gibt es die passenden Angebote an Investmentfonds.

Mit Hilfe von sog. Fondsfindern im Internet kann der Interessent nach den gewünschten Kriterien (also z.B. in welche Anlageklasse investiert wird oder wie sich der Fonds bisher entwickelt hat) suchen, die Ergebnisse filtern und so seine Auswahl immer weiter spezifizieren. Anschließend sollten die vielfältigen Analysefunktionen der jeweiligen Webseite genutzt werden, um herauszufinden, welche Kosten anfallen und wie Volatilität und Risikostruktur des Investmentfonds eingeschätzt werden müssen. Erst wenn die passenden Fonds gefunden wurden, kann überlegt werden, wie viel Kapital in den jeweiligen Fonds investiert werden sollen. Dabei ist zu beachten, dass spezialisierte Investmentfonds (also Fonds, die nur in eine Anlageklasse investieren), nicht übergewichtet im Depot gehalten werden sollten.

Wird eine möglichst risikoaverse Anlage favorisiert, müssen sich die verschiedenen Anlageklassen möglichst die Waage halten oder aber es sollte in einen Super- oder Dachfonds bzw. einen breit investierenden Fonds zur Vermögensbildung investiert werden. Nähere Auskünfte zu einer risikoarmen Kapitalanlage können auch über einen Vermögensberater oder im Internet bei entsprechenden Fachportalen eingeholt werden.

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