Wieder mehr Unternehmensgründungen in Deutschland

Trotz Finanzkrise und Rezession wurden im Jahr 2009 wieder mehr Unternehmen gegründet als im Vorjahr. Erstmals im Verlauf der vergangenen fünf Jahre wurde auch wieder eine steigende Zahl an Kleinunternehmen gemeldet. Die Zahl der Betriebe, die Insolvenz anmelden mussten, ging zugleich im Vorjahr wieder zurück.

Deutlich mehr Gründungen als 2008

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es im Jahr 2009 insgesamt rund 154.000 Neugründungen, die im Hinblick auf Rechtsform und Anzahl der Beschäftigten auf eine größere Bedeutung für die Wirtschaft schließen lassen. Damit verzeichnet das Jahr 2009 3,0 Prozent mehr Betriebe als noch im Jahr 2008.

Vor allem Nebenerwerbsgründungen steigend

Bei Ein-Personen-Unternehmen stieg die Zahl unterdessen im Vorjahr um 2,7 Prozent an und betrug 293.000. Damit vermeldete das Statistische Bundesamt den ersten Anstieg von Einzelunternehmen seit dem Jahr 2004. 2008 war die Zahl dieser Unternehmen noch um 7 Prozent zurückgegangen. Gründungen im Nebenerwerb konnten ebenfalls einen Zuwachs von 6,3 Prozent verzeichnen – die Zahl lag 2009 bei knapp 269.000.

Großunternehmen melden häufiger Insolvenz an

Insgesamt ging die Zahl der Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit 2009 niederlegen mussten, im Vergleich zum Vorjahr zurück. Allerdings stieg die Insolvenzzahl der größeren und wirtschaftlich bedeutenderen Betriebe im vorigen Jahr an – knapp 129.000 Unternehmen mussten 2009 aufgeben – 2,1 Prozent mehr als 2008.

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