Zinstief: Darauf kommt es beim Tagesgeld an

Aktuell sind die Zinsen im Keller – das gilt auch für das so beliebte Tagesgeld. Lohnt sich die Geldanlage noch? Und wann sollten Kunden den Anbieter wechseln? Wir liefern Tipps für Anleger.

tagesgeldZinssätze zwischen 1 und 1,05 Prozent

Für Sparer sieht es nun schon einige Jahre lang im Punkt der Zinsen für das mühsam Ersparte mau aus. Nur recht wenige Banken verzinsen Tagesgeld überhaupt noch mit mehr als ein Prozent – dazu zählt auch das Moneyou Tagesgeld mit aktuell 1,05 Prozent (Stand August 2015). Trotzdem sollten Kunden aber nicht auf ein Tagesgeldkonto verzichten, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Die Institute, die Zinssätze zwischen 1,00 und 1,05 Prozent anbieten, sind an einer Hand abzählbar – höhere Zinsen sind schon gar nicht zu finden. Durchschnittlich liegt der Zinssatz für Tagesgeld sogar nur bei mageren 0,39 Prozent. Trotzdem eignet sich gemäß Finanzexperten ein Tagesgeldkonto gut dafür, um die finanzielle Rücklage zu parken. Worauf ist nun zu achten?

Zinsen: Tagesgeldzinsen sind variabel. Ihre Höhe hängt unter anderem von dem Leitzinssatz der Europäischen Zentralbank ab. Steigt dieser, steigen auch die Zinsen fürs Tagesgeld. Zieht dann die eigene Bank nicht mit, ist ein Wechsel angebracht – genauso dann, wenn das eigene Institut die Zinsen senkt.

Rücklagenhöhe: Eine Rücklage für die Not sollte mindestens drei Nettogehältern entsprechen. So können auch kostspieligere Ausgaben, die unerwartet auftreten (etwa eine defekte Waschmaschine oder eine notwendige Autoreparatur), abgefangen werden. Wer das dann nicht kann, muss auf den Dispokredit zurückgreifen oder ein eventuell vorhandenes Festgeldkonto kündigen.

Einlagensicherung: Sehr wichtig ist bei der Wahl des Tagesgeldanbieters der Einlagensicherung einen Blick zu gönnen. Denn in Deutschland sind die Einlagen der Kunden in der Höhe von bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank gesichert. Hinzu kommen noch freiwillige Einlagensicherungen durch den Bankenverband und die institutionelle Sicherung der Sparkassen und Volksbanken. Bei Finanzinstituten mit Geschäftssitz außerhalb der EU oder Deutschlands existieren entweder andere Sicherheitssysteme oder unter Umständen auch gar keine.

 

Bild: ©istock.com/Squaredpixels

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